Drei methodische Ansätze

In meiner psychotherapeutischen Arbeit vereinen sich drei methodische Ansätze: existenzanalytisch – psychoanalytisch – systemisch.

Um möglichst allen hilfesuchenden Menschen gerecht werden zu können, ist es mir wichtig, Ihnen ein möglichst breites Spektrum an methodischen Ansätzen anzubieten.

Als zertifizierter Säuglings- Kinder- und Jugendpsychotherapeut mit über 10 Jahren Praxiserfahrung weiß ich, dass besonders Kinder und Jugendliche ihre eigenen Themen, Problemstellungen und Erlebniswelten aufweisen und daher spezielle Therapieverfahren notwendig sind.  

Existenzanalytisches Arbeiten

Existenzanalytisches Arbeiten orientiert sich sehr stark an den Begriffen Freiheit und Verantwortung und somit an der Frage: „Wie wäre es, ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Bzw. was ist dafür nötig?“


Das bedeutet: „Trotz“ meiner Biographie, meiner Erlebnisse, meiner Herkunft ergeben sich für mich als Person Freiräume. Diese Freiheit und die dazugehörige Verantwortung werden im Zuge der therapeutischen Arbeit besonders akzentuiert.

 

Ziel des existenzanalytischen Arbeitens ist das Führen eines wertorientierten, selbstbestimmten und demnach für Sie sinnvollen Lebens. 

Die psychoanalytische Perspektive

Die psychoanalytische Perspektive kann Ihnen helfen, die eigene Biographie besser zu verstehen und sie mit dem „Hier und Jetzt“ in Bezug zu setzen.

Des Weiteren eignet sie sich auch der eigenen meist auch unbewussten Abwehrmechanismen gewahr zu werden und die damit ablaufenden Verhaltens- bzw. Gedankenmuster zu erkennen und zu verstehen. 

 

Dadurch, dass die im Inneren liegenden Problemstellungen, Konflikte oder Schwierigkeiten zur Sprache gebracht werden, müssen sie nicht mehr als Symptome getarnt in Erscheinung treten, sondern können verstanden und letztlich auch verändert werden. 

Der systemische Ansatz

Der systemische Ansatz sieht den Menschen immer auch als Teil in einem bestehenden System und nicht als einzelnen Akteur. Die Wechselwirkungen zwischen dem Einzelnen und seinem Umfeld sind unbestritten und mannigfaltig, deshalb ist es ein Vorteil, diese abschätzen zu können und dementsprechend mit einzukalkulieren.

 

Das systemische Arbeiten ist meist lösungsorientiert mit kreativen, unkonventionellen oder auch provokanten Inputs und Interventionen versehen.

Dies lässt nicht selten erfrischende und überraschende Lösungen zu Tage treten.               


 

 

Als besonders hilfreich haben sich Filme in der Psychotherapie als kreative Interventionsform bei Veränderungsprozessen erwiesen!

Der richtige Film kann Sie erkennen lassen wer Sie sind, wer Sie sein könnten, er ermuntert, aktiviert, provoziert , schockiert, oder stellt uns in Frage. Film ist deshalb so wirksam, weil er wie kein anderes Medium versteht bedeutsame Verwandlungen in Krisen oder Konflikten sichtbar zu machen.

Die Filmtherapie ist mittlerweile ein bewährter Weg essentielle Themenbereiche des Lebens anzusprechen. In Bezugnahme auf die filmische Erzählung können bisher unbekannten Zugänge zum eigenen Lebensweg und den problematischen Feldern ermöglicht werden. So kommen Prozesse in Gang die auf Gedanken, Gefühle und Haltungen heilsame Wirkung haben. 

Mit dieser kreative bzw. narrativen Therapieform arbeite ich sowohl in meinen ambulanten Praxen, als auch an der Linzer Kinder-und Jugendpsychiatrie im stationären Bereich.